100 Jahre Carl Siebert - Ein Suchender

Vom 21. Mai bis 26. Juni 2022 in der Südwestfälischen Galerie im Schieferbergbau- und Heimatmuseum Holthausen.

Im Jahr 2022 wäre der aus Schmallenberg stammende Künstler Carl Siebert 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass präsentiert das Kulturbüro der Stadt Schmallenberg, in Kooperation mit dem Museumsverein des Schieferbergbau- und Heimatmuseums Holthausen, die Ausstellung "100 Jahre Carl Siebert - Ein Suchender".

Entdecken Sie Werke aus dem Nachlass des Künstlers, der lange Zeit in Paris gelebt und gearbeitet hat, die bisher noch nicht in Deutschland präsentiert wurden und lernen Sie das umfangreiche Werk Sieberts in seinen unterschiedlichen Facetten neu kennen.

 

Eröffnung:

Samstag, 21. Mai 2022, 15.00 Uhr

 

Begrüßung:

Dietmar Albers, Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Schmallenberg

 

Musikalische Begleitung:

Dorothea Bach, Harfe

 

Kuratierung und Einführung ins Werk:

Saskia Holsträter, Leiterin des Kulturbüros der Stadt Schmallenberg

 

 

„Feldbahngeschichten“ im Westfälischen Schieferbergbau- und Heimatmuseum Holthausen

LWL-Wanderausstellung zu Technik und Einsatz eines universellen Verkehrsmittels
Die Feldbahn war zwischen 1900 und 1950 das, was heute der Lastwagen ist – flexibel, weil ihre Gleise schnell verlegbar sind und überall im Einsatz. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat der kleinen Schwester der Eisenbahn eine Wanderausstellung gewidmet, die vom 6. Februar bis zum 3. April im Westfälischen Schieferbergbau-Heimatmuseum Holthausen zu sehen ist.

Zum Teil über 100 Jahre alte historische Fotos zeigen in der Wanderausstellung die vielfältigen Einsatzgebiete des Transportmittels in Industrie und Landwirtschaft. Alle gezeigten Bahnen befanden sich in Westfalen und Lippe. Feldbahnforscher Rüdiger Uffmann und Dr. Burkhard Beyer, Geschäftsführer der Historischen Kommission für Westfalen beim LWL, haben 2019 für das LWL-Ziegeleimusuem Lage (Kreis Lippe) eine Sonderausstellung zur Feldbahngeschichte zusammengetragen. Auf Wanderschaft gehen nun die Tafeln dieser Ausstellung mit mehr als 40 Beispielen für die Verwendung von Feldbahnen. Dabei reichten die verschiedenen Einsatzbereiche der Feldbahnen vom Bergbau über die Stahlindustrie, Ziegeleien und Trümmerbahnen bis hin zur Hausrollbahn, die zur Überwindung kurzer ebener Strecken in Hinterhöfen diente.

Die Ausstellung zeigt nicht nur ausdrucksstarke Bilder, sondern erzählt auch die damit verbundenen Geschichten, also Feldbahngeschichten. Wie wurde aus der Schiefergrube ein Tauchparadies, in dem es unter Wasser alte Loren zu entdecken gibt? Was hatte es mit dem Paderborner Bauern auf sich, der als Besitzer von fünf Pferden zu stolz war, eine Lokomotive anzuschaffen? Wofür waren die „Platzloks“ der Ruhrkohle AG zuständig? Eine Modellinstallation, die Feldbahnszenen zeigt, ergänzt die Ausstellungstafeln. Originalfahrzeuge konnten aus Platz- und Gewichtsgründen nicht mit auf die Reise gehen.

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 06. Februar 2022, 11 Uhr

Einführung in die Ausstellung: Dr. Burkhard Beyer, Geschäftsführer der Historischen Kommission für Westfalen beim LWL

 

Katalogpräsentation „Zeitzeugen – historisch – emotional – aktuell“

Die Publikation zum Zeitzeugenprojekt der Textile 2021, dem Festival für textile Kunst, ist zwar schon längst erschienen, eine offizielle Katalogpräsentation konnte pandemiebedingt aber erst Ende Oktober eröffnet werden.

In der Ausstellung sind noch einmal alle fotografischen Porträts von Roman Schauerte und Zitate aus den Interviews der Kunsthistorikerin Barbara Rickert, die während des Festivalzeitraumes an verschiedenen Orten der Schmallenberger Kernstadt zu sehen waren, an einem Ort versammelt. In historisch fundierten, emotional bewegenden und künstlerisch aufgearbeiteten Porträts kommen 25 Menschen zu Wort, die früher in der Textilbranche tätig waren oder heute mit Textilien arbeiten. Ihre persönlichen Geschichten stehen im Mittelpunkt des Zeitzeugenprojektes.

Die Ausstellung geht noch bis zum 9. Januar 2022.

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Veranstaltung und Katalog werden gefördert vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Publikation, die im Museum Holthausen erhältlich ist, konnte realisiert werden durch die finanzielle Unterstützung der Firma Falke KGaA und der Firma Möbel Knappstein GmbH & Co. KG. Das Zeitzeugenprojekt ist Teil der TEXTILE Werkstatt, gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Projekt LandKULTUR.


Titelbild des Zeitzeugenkataloges mit Porträts von Menschen aus der Schmallenberger Textilgeschichte. Foto: Roman Schauerte

 

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