Der getötete Tod

 

Der Wilzenberg, der heilige Berg des Sauerlandes, ist beliebtes Ausflugsziel und ein bekannter Wallfahrtsort.

Zugleich ist er eine der bedeutendsten eisenzeitlichen Wallburgen Südwestfalens. Nach

der zufälligen Entdeckung von eisenzeitlichen Waffen zwischen 1950 und 2013, führte der Heimatforscher

Matthias Dickhaus im Auftrag der LWL-Archäologie für Westfalen intensive Detektorbegehungen

durch und stieß auf weitere Funde, die vor über 2000 Jahren hier niedergelegt wurden.

Seine Entdeckungen sind nichts weniger als eine internationale Sensation und haben unser

Verständnis vom Wilzenberg maßgeblich geändert.

 

Die Ausstellung präsentiert erstmals einen bedeutenden Teil dieser Funde und stellt sie in den

kulturellen Kontext der Eisenzeit Südwestfalens.

 

Ausstellungseröffnung

Samstag, den 19. November 2022, 11 Uhr

 

 

Begrüßung

Burkhard König, Bürgermeister der Stadt Schmallenberg

 

Ferdinand Hennemann, Vorsitzender Museumsverein Holthausen

 

 

Einführung in die Ausstellung

Dr. Manuel Zeiler, LWL-Archäologie für Westfalen, Kurator der Ausstellung

 

 

 

AUSSTELLUNG CHRISTIAN KLANT: PLACES OF RESONANCE - SEELENORTE IN SÜDWESTFALEN

Fotofestival Schmallenberg
43 Orte in Südwestfalen mit besonderer, kultureller, spiritueller und historischer Bedeutung hat der Berliner Fotograf Christian Klant in einer ungewöhnlichen Technik aus den Ursprüngen der Fotografie festgehalten. Mittels des 150 Jahre alten Verfahrens der Nassplattentechnik setzt der Künstler die „Seelenorte“ mit der Großbildkamera in Szene. In Zusammenarbeit mit dem Autor Michael Gleich und dem Gestalter Clemens Theobert Schedler werden die Werke zu einem multimedialen Projekt, das in dieser Ausstellung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird.

 

Eröffnung: Sonntag, 21. August 2022, 15:00 Uhr

Begrüßung: Burkhard König, Bürgermeister der Stadt Schmallenberg

Künstlergespräch mit Christian Klant

Moderation: Susanne Falk

Vortrag und Kurzlesung von Michael Gleich

 

Bei der Eröffnungsveranstaltung ist der Eintritt frei.

100 Jahre Carl Siebert - Ein Suchender

Vom 21. Mai bis 26. Juni 2022 in der Südwestfälischen Galerie im Schieferbergbau- und Heimatmuseum Holthausen.

Im Jahr 2022 wäre der aus Schmallenberg stammende Künstler Carl Siebert 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass präsentiert das Kulturbüro der Stadt Schmallenberg, in Kooperation mit dem Museumsverein des Schieferbergbau- und Heimatmuseums Holthausen, die Ausstellung "100 Jahre Carl Siebert - Ein Suchender".

Entdecken Sie Werke aus dem Nachlass des Künstlers, der lange Zeit in Paris gelebt und gearbeitet hat, die bisher noch nicht in Deutschland präsentiert wurden und lernen Sie das umfangreiche Werk Sieberts in seinen unterschiedlichen Facetten neu kennen.

 

Eröffnung:

Samstag, 21. Mai 2022, 15.00 Uhr

 

Begrüßung:

Dietmar Albers, Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Schmallenberg

 

Musikalische Begleitung:

Dorothea Bach, Harfe

 

Kuratierung und Einführung ins Werk:

Saskia Holsträter, Leiterin des Kulturbüros der Stadt Schmallenberg

 

 

„Feldbahngeschichten“ im Westfälischen Schieferbergbau- und Heimatmuseum Holthausen

LWL-Wanderausstellung zu Technik und Einsatz eines universellen Verkehrsmittels
Die Feldbahn war zwischen 1900 und 1950 das, was heute der Lastwagen ist – flexibel, weil ihre Gleise schnell verlegbar sind und überall im Einsatz. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat der kleinen Schwester der Eisenbahn eine Wanderausstellung gewidmet, die vom 6. Februar bis zum 3. April im Westfälischen Schieferbergbau-Heimatmuseum Holthausen zu sehen ist.

Zum Teil über 100 Jahre alte historische Fotos zeigen in der Wanderausstellung die vielfältigen Einsatzgebiete des Transportmittels in Industrie und Landwirtschaft. Alle gezeigten Bahnen befanden sich in Westfalen und Lippe. Feldbahnforscher Rüdiger Uffmann und Dr. Burkhard Beyer, Geschäftsführer der Historischen Kommission für Westfalen beim LWL, haben 2019 für das LWL-Ziegeleimusuem Lage (Kreis Lippe) eine Sonderausstellung zur Feldbahngeschichte zusammengetragen. Auf Wanderschaft gehen nun die Tafeln dieser Ausstellung mit mehr als 40 Beispielen für die Verwendung von Feldbahnen. Dabei reichten die verschiedenen Einsatzbereiche der Feldbahnen vom Bergbau über die Stahlindustrie, Ziegeleien und Trümmerbahnen bis hin zur Hausrollbahn, die zur Überwindung kurzer ebener Strecken in Hinterhöfen diente.

Die Ausstellung zeigt nicht nur ausdrucksstarke Bilder, sondern erzählt auch die damit verbundenen Geschichten, also Feldbahngeschichten. Wie wurde aus der Schiefergrube ein Tauchparadies, in dem es unter Wasser alte Loren zu entdecken gibt? Was hatte es mit dem Paderborner Bauern auf sich, der als Besitzer von fünf Pferden zu stolz war, eine Lokomotive anzuschaffen? Wofür waren die „Platzloks“ der Ruhrkohle AG zuständig? Eine Modellinstallation, die Feldbahnszenen zeigt, ergänzt die Ausstellungstafeln. Originalfahrzeuge konnten aus Platz- und Gewichtsgründen nicht mit auf die Reise gehen.

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 06. Februar 2022, 11 Uhr

Einführung in die Ausstellung: Dr. Burkhard Beyer, Geschäftsführer der Historischen Kommission für Westfalen beim LWL

 

Katalogpräsentation „Zeitzeugen – historisch – emotional – aktuell“

Die Publikation zum Zeitzeugenprojekt der Textile 2021, dem Festival für textile Kunst, ist zwar schon längst erschienen, eine offizielle Katalogpräsentation konnte pandemiebedingt aber erst Ende Oktober eröffnet werden.

In der Ausstellung sind noch einmal alle fotografischen Porträts von Roman Schauerte und Zitate aus den Interviews der Kunsthistorikerin Barbara Rickert, die während des Festivalzeitraumes an verschiedenen Orten der Schmallenberger Kernstadt zu sehen waren, an einem Ort versammelt. In historisch fundierten, emotional bewegenden und künstlerisch aufgearbeiteten Porträts kommen 25 Menschen zu Wort, die früher in der Textilbranche tätig waren oder heute mit Textilien arbeiten. Ihre persönlichen Geschichten stehen im Mittelpunkt des Zeitzeugenprojektes.

Die Ausstellung geht noch bis zum 9. Januar 2022.

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Veranstaltung und Katalog werden gefördert vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Publikation, die im Museum Holthausen erhältlich ist, konnte realisiert werden durch die finanzielle Unterstützung der Firma Falke KGaA und der Firma Möbel Knappstein GmbH & Co. KG. Das Zeitzeugenprojekt ist Teil der TEXTILE Werkstatt, gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Projekt LandKULTUR.


Titelbild des Zeitzeugenkataloges mit Porträts von Menschen aus der Schmallenberger Textilgeschichte. Foto: Roman Schauerte

 

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27.05.2020–26.07.2020

Natur- und Landschaftsbilder von Dr. Hermann Reichling

Am 27. Mai öffnet das Westfälische Schieferbergbau- und Heimatmuseum in Holthausen wieder seine Türen für Besucher. Zu sehen gibt es ab diesem Tag bis zum 26. Juli 2020 auch die LWL-Wanderausstellung Vogelfänger, Venntüten und Plaggenstecher - Natur und Landschaft vor 100 Jahren - Bilder und Filme von Dr. Hermann Reichling (1890-1948).

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30.06.2019–01.09.2019

Neue Sonderausstellung im Museum Holthausen

Eröffnung der Sonderausstellung Mitbringsel – Grüße von Nah und Fern
Am Sonntag, den 30. Juni 2019, 15 Uhr eröffnet im Westfälischen Schieferbergbau- und Heimatmuseum Holthausen in Schmallenberg-Holthausen die neue Sonderausstellung Mitbringsel – Grüße von Nah und Fern. Sie ist bis Sonntag, den 1. September 2019 zu sehen.

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30.06.2019–01.09.2019

Mitbringsel – Grüße von Nah und Fern

Stehrümchen, Staubfänger oder Nippes – jeder kennt diese Gegenstände und so manch einer ziert damit sein Heim.

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09.12.2018

WINNETOU kommt nach Holthausen: Lesung am 9. Dezember 2018

Im Rahmen der aktuellen Karl-May-Ausstellung kommt Schauspieler Jean-Marc Birkholz für eine Winnetou-Lesung am Sonntag, 9. Dezember ins Museum.

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AUSSTELLUNG CHRISTIAN KLANT: PLACES OF RESONANCE - SEELENORTE IN SÜDWESTFALEN

Fotofestival Schmallenberg
43 Orte in Südwestfalen mit besonderer, kultureller, spiritueller und historischer Bedeutung hat der Berliner Fotograf Christian Klant in einer ungewöhnlichen Technik aus den Ursprüngen der Fotografie festgehalten. Mittels des 150 Jahre alten Verfahrens der Nassplattentechnik setzt der Künstler die „Seelenorte“ mit der Großbildkamera in Szene. In Zusammenarbeit mit dem Autor Michael Gleich und dem Gestalter Clemens Theobert Schedler werden die Werke zu einem multimedialen Projekt, das in dieser Ausstellung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird.

 

Eröffnung: Sonntag, 21. August 2022, 15:00 Uhr

Begrüßung: Burkhard König, Bürgermeister der Stadt Schmallenberg

Künstlergespräch mit Christian Klant

Moderation: Susanne Falk

Vortrag und Kurzlesung von Michael Gleich

 

Bei der Eröffnungsveranstaltung ist der Eintritt frei.